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Bodentage 2018

Erdäpfelfachtag am Edelhof

Arge Bäuerinnen

 Erdäpfelbäuerinnen informieren sich über den Markt, die Sorten und die Gesundheitsvorsorge

Am 6. und 7. März 2014 informierten sich über 80 Bäuerinnen bei den beiden Erdäpfelfachtagen der ARGE Bäuerinnen und der Interessensgemeinschaft Erdäpfelbau in Hollabrunn und Zwettl. Unter dem Motto „Landwirtschaft im Fokus der Bäuerinnen“ reichte das Programm vom aktuellen Erdäpfelmarkt über die Sortenwahl bis hin zu gesundheitlichen Belastungen im Erdäpfelbau.

 

       Referentinnen und Sponsorenvertreterinnen freuten sich mit Präs. Maria Winter (3.v.r.) und
       NAbg. Martina Diesner-Wais (l.) über viele interessierte Besucherinnen. 

 

Die Präsidentin der Bäuerinnen Maria Winter hob hervor, dass es für die Bäuerinnen und Bauern wichtig ist, in der Kommunikation mit den Konsumenten positive Emotionen und Bilder auszulösen. Im alltäglichen Sprachgebrauch müssen wir daher oft neue Begriffe finden und diese auch verwenden. IGE-Geschäftsführerin DI Anita Kamptner zeigte die Entwicklungen am internationalen und heimischen Erdäpfelmarkt auf. 81% der österreichischen Erdäpfelanbauflächen liegen in Niederösterreich, dementsprechend groß ist hier der Markteinfluss.
 
Julia Hallek vom Beratungsring Baden-Württemberg stellte die aktuell verwendeten Sorten in Deutschland vor. Vor dem Anbau neuer Sorten rät sie allen Bäuerinnen und Bauern sich zu überlegen, welche Ansprüche beim Produzieren und Lagern an die Sorte gestellt werden. Aber auch, ob die Sorte für den Handel bzw. die Direktvermarktung passt und verkauft werden kann.
DI Theresia Unterweger von der SVB stellte die Frage, ob die Erdäpfel auch für die ProduzentInnen gesund sind. Die Erdäpfelbäuerinnen und –bauern sind sehr stark den Gefahrenquellen Staub, Lärm und körperliche Zwangshaltung ausgesetzt. Hier auf einen entsprechenden Schutz durch persönliche Schutzausrüstung zu achten, ist besonders wichtig.
 
Der rege Erfahrungsaustausch zeigte, dass Erdäpfelbäuerinnen an Fachthemen interessiert sind und auch kompetent mitreden möchten und können.

                                                                                                                           Text: BauernZeitung